09.10.2026—14.11.2026
Marc Bauer, Hanni Bay, Eva Johanna Diener, Ruth Erdt, Michael Etzensperger, Peter Fischli, Duri Galler, Hildi Hess, Susanne Hofer, San Keller, Rosina Kuhn, A. C. Kupper, Anne Lorenz, Andrea Muheim, Josef Felix Müller, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Ana Roldán, Alexis Saile, Klaudia Schifferle, Talaya Schmid, Annelies Štrba, Milva Stutz, Regina de Vries, Aleks Weber, Karlheinz Weinberger, Eva Wipf, Hans Witschi, Cristina Zilioli.
Krisen, Konflikte und Kontroversen gehören zu den meistgebrauchten Schlagworten der Gegenwart, doch je öfter sie fallen, desto unklarer wird, was sie bezeichnen. Aus dem akuten, einschneidenden Ereignis ist ein Dauerzustand geworden, und wo ein Ende ausbleibt, kann auch die Bewältigung ihre Selbstverständlichkeit verlieren. Die Ausstellung fragt, wie Kunst mit den Erschütterungen ihrer Zeit umgeht, wie sie darauf reagiert, sie verarbeitet und zum Zeitzeugnis wird.
Gezeigt werden rund 50 ausgewählte Werke aus der Kunstsammlung Kanton Zürich, die seit 1908 das Kunstschaffen im Kanton sammelt und fördert. Die Ausstellung eröffnet drei Perspektiven: gesellschaftliche Kontroversen, (kunst-)historische Konflikte und biografische Krisen.
Foto: © Ruth Erdt, K12 Schwamendingen